29.06 *A. Schwarzbach- Apithy: „Erziehung und Bildung zu ‘weißsein’“ und Marianne Ballé: Decolonizing your Tongue”

Am vergangenem Mittwoch haben wir gleich zwei sehr interessante und Gedanken-Anstossende Inputs gehört, und zwar von Aretha Schwarzbach-Apithy  „Erziehung und Bildung zu ‘weißsein’“ sowie Marianne Ballés sprachkritischer und -emanzipatorischer Beitrag „decolonizing our tongue“.

Schwarzbach- Apithy eröffnete ihren Input mit der Frage: „Warum sind wir alle hier?!“und gab sogleich die Antwort: wegen des Black Holocausts (Versklavung v. Afrikaner_innen) und der Kolonialisierung. Sie stellte diese beiden historischen Gegebenheiten aus einer Schwarzen Perspektive dar, die noch mal verdeutlichte wie hegemonial weiße Geschichtschreibung ist. Im zweiten Teil ging sie auf das erlernen von weiß-Sein bzw. white-supremacy ein, und zeigte anhand von Beispielen wie Dominanz und Unterdrückung in weißen Familien/ der weißen Gesellschaft prädominant sind (z.B. Kinder in Laufgitter zu Stecken, als wären sie Gefangene oder Tiere).

Marianne Ballé gab einen Input zur

Dekolonialisierung der Sprache. Sie schloss sowohl europäische (Kolonial-)Sprachen als auch afrikanische Sprachen ein, in denen koloniale Einflüsse existieren. Anhand von vielen Beispielen zeigte Ballé wie die kolonialen Mörder_innen und das Christentum u.a. Sprache zur Unterdrückung der kolonialisierten Menschen genutzt haben und das Sprache für eine Entkolonialisierung und somit ein Empowerment und Zerstörung der Unterdrückungsmechanismen eine zentrale Rolle spielt.

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